Die Kultur der Atoin Meto

Die Kultur der Atoin Meto in Westtimor

Die ethnographischen und ethnologischen Studien und Untersuchungen, die ich in diesem Webblog publiziere, enthalten meine Forschungen über die Kultur der Atoin Meto in Westtimor aus den Jahren seit 1986. In thematisch zusammenhängenden Forschungen beschäftige ich mich insbesondere mit der textilen Tradition sowie der mündlichen Dichtung der Atoin Meto als deren bevorzugte symbolische Kommunikationssysteme.

Die Ergebnisse meiner Forschungen sind in drei Bereiche gegliedert:

  • Ethnographie der Atoin Meto (Ethnologie);
  • die textile Tradition der Atoin Meto (Textilien);
  • die mündlichen Dichtungen der Kuan Fatu-Chronik (Dichtung).

Grundsätzlich kann aber jeder meiner ethnologischen Texte für sich alleine stehen. Auf einer tieferen Ebene bilden diese Untersuchungen jedoch ein kohärentes Ganzes, das gemeinsam den kulturspezifischen Charakter dieser ostindonesischen Kultur erläutert. Ein hilfreicher Text beim Studium der Texte des Webblog Atoin Meto Reloaded ist meine Dissertation Die Kuan-Fatu-Chronik sowie die Untersuchung Eingefangene Fäden, die beide Grundlagenforschung sind.

Die Kultur der Atoin Meto in Westtimor

Die Atoin Meto sind eine bäuerliche Mittelgebirgspopulation, die das ganze zentrale Bergland Westtimors besiedelt, ein Gebiet, das sie selbst pah meto, das trockene Land, nennen. Timor ist die größte Insel des indonesischen Verwaltungsbezirks Nusa Tenggara Timur, die ehemals östlichen kleinen Sunda-Inseln. Die gesamte Insel ist heute unter der politischen Kontrolle der Zentralregierung in Jakarta. Die Atoin Meto bilden die dominierende Bevölkerung Westtimors. Sie besiedeln den gesamten Westteil der Insel mit Ausnahme der beiden Territorien Nord- und Südbelu in Zentraltimor, wo hauptsächlich die Ethnien Tetum, Bunaq und Ema` leben sowie Kupang-Stadt mit seiner multi-ethnischen Bevölkerung. Mit den benachbarten Kulturen sind die Atoin Meto durch eine Fülle wirtschaftlicher und sozialer Beziehungen eng verbunden. Als dominierende Bevölkerung Westtimors verteilen die Atoin Meto sich auf zehn vorindonesische Territorien mit informeller politischer Infrastruktur, die parallel zur indonesischen Administration existiert und sich an der Struktur der sozialen und politischen Beziehungen einflußreicher Namen-Gruppen (kanaf) orientiert. Die große Mehrheit dieser Bevölkerung lebt in lokalisierten Weilern (kuan), die von der indonesischen Administration inzwischen zu großflächigen Dörfern (BI. desa) zusammengefaßt wurden. Der Rhythmus der jährlichen Schwankungen der nassen und trockenen Jahreszeit bestimmt und reguliert die Gesamtheit des Lebens in diesen Siedlungen. Die Atoin Meto betreiben Subsistenzwirtschaft und hängen existenziell von ihren Haus- und Feldgärten ab, in denen sie hauptsächlich Mais und verschiedene Gemüsesorten anbauen. In jedem Weiler bilden kooperative, patrilinear verwandte Haushalte (ume) den Fokus der ökonomischen, sozialen und rituellen Aktivitäten. Sind diese Aktivitäten übergeordneter Natur, so sind der Klan beziehungsweise die Namen-Gruppe die durchführende Gemeinschaft. Jeder Atoin Meto ist Mitglied einer dieser patrilinearen und exogamen Namen-Gruppen, die sich auf ein definiertes Territorium (pah ma nifu, Land und See, Heimat) bezieht, das aus einer Vielzahl von benannten Orten besteht. Die Geschichte dieser Orte reicht bis in den unmittelbaren Alltag der Atoin Meto hinein; er erinnert sie an längst vergangene Ereignisse, die den Namen-Gruppen Bestand und Identität verleihen.

Die Weltanschauung der Atoin Meto

Die Studie über die Weltanschauung der Atoin Meto in Westtimor (Indonesien) stellt einen kommentierten Literaturüberblick dar, wie er den vorliegenden ethnographischen Quellen zu entnehmen ist. Beabsichtigt liegt der Schwerpunkt der Darstellung mehr auf der Präsentation des Materials als auf der Interpretation oder Kritik der oft eurozentrischen Quellen. Die Weltanschauung der Atoin Meto behandelt die religiösen Überzeugungen, die rituellen und kultischen Institutionen sowie die symbolischen Klassifikationen dieser ostindonesischen Ethnie. Der erklärte Zweck dieses Überblicks liegt darin, in aller Beschränkung, entsprechende Hintergrundinformationen aufzubereiten, um die kulturelle Wahl der Atoin Meto besser zu verstehen. Neben der ethnographischen Darstellung Die Atoin Meto bietet diese Arbeit auch Grundlagenwissen für ein Verständnis der mündlichen Dichtung (der Kuan-Fatu-Chronik) und der textilen Tradition der Atoin Meto. Die inhaltliche Qualität dieses Überblicks hängt weitgehend vom Zustand der vorhandenen Artikel, der Buchbeiträge und der wenigen Monographien ab, die über die Kultur der Atoin Meto veröffentlicht wurden. Der Versuch einer Synopsis der einschlägigen Quellen greift auf Untersuchungen zurück, die zwischen 1830 und 1980 publiziert wurden. Bei diesen Quellen handelt es sich: – um die Berichte von niederländischen Reisenden, Missionaren, Angestellten der Kolonialverwaltung sowie frühen Ethnographen (von 1830 bis 1920); – um die analytischen Darstellungen bestimmter Teilbereiche der Kultur der Atoin Meto von 1920 bis zum II. Weltkrieg durch ethnographische Feldforschung; – um ethnographische Quellen über die Kultur der Atoin Meto, die modernen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, insgesamt entstanden nach dem II. Weltkrieg. Die in der folgenden Übersicht dargestellten Überzeugungen und kulturellen Einstellungen der Atoin Meto müssen vor dem Hintergrund dieser quellenkritischen Bemerkungen gelesen werden; die seriöse Bearbeitung dieser Quellen stand dabei im Vordergrund. Verschiedene Phänomene, dies betrifft im besonderen die Darstellung der Seelenvorstellungen und Kopfjagd, ließen sich allein durch die Quellen, die über die Atoin Meto vorliegen, nicht befriedigend erhellen. Es war deshalb notwendig, auf ethnographisch-ethnologische Informationen benachbarter Ethnien zurückzugreifen. Diese vergleichend herangezogenen Forschungen vertieften das Verständnis der kulturellen Situation in Westtimor. Wie einzelne Bemerkungen bezüglich der ausgewerteten Quellen anklingen lassen, wurde gelegentlich auf Ausführlichkeit verzichtet, sodass Lücken in der Darstellung akzeptiert werden mussten, die sonst nur durch abenteuerliche Spekulationen geschlossen werden könnten.

Die Textilien der Atoin Meto in Atanatárion

Meine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der ostindonesischen Kultur der Atoin Meto begann mit der farbenprächtigen textilen Tradition dieser Ethnie, der dominierenden Population im Westen der Insel Timor. Meine nur hier publizierte Untersuchung Textilen der Atoin Meto: Variationen eines Stils in Westtimor (Teil 1 und Teil 2) war als Grundlagenforschung für die Dokumentation von musealen Sammlungen gedacht. Zu Beginn der 80er Jahre des 20.Jahrhunderts lagerten in den meisten europäischen Sammlungen zahlreiche Textilien dieser Ethnie, die insgesamt aber kaum dokumentiert waren. Weder die Herstellungstechniken dieser Textilien noch ihre Ikonographie waren damals ausreichend bekannt. Außer einigen gelehrten und inspirierenden, aber weitgehend unbestätigt gebliebenen Hypothesen, gab es wenig Anhaltspunkte, diese textile Tradition und ihren kulturellen Kontext zu verstehen. Meine Untersuchungen der textilen Tradition der Atoin Meto geht von drei Thesen aus, nämlich davon,

  • dass sich die Musterung der Atoin Meto-Textilien in erster Linie nach der territorialen und politischen Einheiten dieser Ethnie richtet und dass Rangunterschiede an einer reicheren Ornamentik erkennbar sind;
  • dass es sich bei dem Musterungssystem der Atoin Meto-Textilien um ein System symbolischer Kommunikation handelt, dass mit ethnologischen Methoden verstehbar und interpretierbar ist;
  • dass die textile Ikonographie der Atoin Meto wesentlich an der Sicherung und Stabilisierung der ethnischen Identität dieser Kultur beteiligt ist.

Was mit der Dokumentation von Museumsexponaten in einigen europäischen Museen begann, endete 1992 mit einer zweijährigen Feldforschung in Westtimor, in der ich umfangreiches Datenmaterial zur Produktion und Musterung von Atoin Meto-Textilien zusammenstellen konnte. Die Auswertung dieser Daten kulminierte 1995 in der Untersuchung Eingefangene Fäden. Textile Verzierungstechniken in West-Timor, Indonesien. Mit dieser Veröffentlichung war die Erforschung der ikonograpischen Dimension dieser textilen Tradition keinesfalls beendet, die dem kurzen Essay in Kleidung als Wohnung des Leibes zwar fortgesetzt, aber trotzdem noch ganz am Anfang steht. Abgeschlossen in diesem Zusammenhang bedeutet lediglich, dass mein Feldforschungsmaterial weiterreichende aktuell Interpretationen nicht mehr zulässt. Die Aspekte der Atoin Meto-Kultur, die in den folgenden Texten im einzelnen nachgelesen werden können, habe ich bereits in meinen früheren Print-Publikationen ausführlich erörtert.

Die Kuan Fatu-Chronik: Mündliche Dichtung in Westtimor

Die Dokumentation und Analyse der mündlichen Dichtungen der »Kuan Fatu-Chronik« ist Bestandteil meiner Feldforschungen zur symbolischen Kommunikation der Atoin Meto in Amanuban (südliches Westtimor, Ostindonesien). Diese Forschungen gliedern sich in drei kontextuell eng verbundene Bereiche der indigenen Kultur der Atoin Meto: orale Literatur, textile Motivik und die Beziehungen zwischen beiden als künstlerische Ausdrucksweisen und als Garanten ethnischer Identität.

Die Quellen, aus der die mündliche Dichtung der Atoin Meto schöpft, sind Mythos, Legende und Regionalgeschichte. Die Analyse dieser Dichtungen führt tief in kulturspezifische Überzeugungen und philosophische Konzepte dieser Westtimor-Ethnie und wirft ein helles Licht auf die Aktualität, aber auch auf die Problematik dieser indigenen Überlieferungen vor dem Hintergrund einer nationalstaatlichen Doktrin im modernen Indonesien, konzeptionalisiert in dem Antagonismus agama (Religion im Sinne von monotheistischer Hochreligion) contra kepercayaan (Heidentum), die dazu tendiert, regionaler Kultur ihre Berechtigung und ethnische Identität abzusprechen. Die Dokumentation und Analyse kulturspezifischer symbolischer Kommunikationssysteme der Atoin Meto und deren Ausdruck in ritualisierter und künstlerischer Form während meiner Forschungen in Westtimor verbindet die drei schon angedeuteten kulturellen Bereiche:

  • die kulturspezifische orale Literatur als epische Versdichtung, die in Form einer stark ritualisierten Rede vorgetragen wird und die ihre Lebendigkeit und Faszination aus der Spannung zwischen Gedächtniskultur zu Literalität bezieht;
  • die textile Motivik, die Ikonographie der Alltags- und Ritualkleidung, die Verzierungstechnik und Musterung als Form einer symbolischen Kommunikation nutzt, die soziale Zugehörigkeit und Territorialität markiert;
  • die Beziehungen zwischen oraler Literatur und textiler Motivik, in künstlerischem Ausdruck geronnene symbolische Ikonographie, die ihre Funktion im Rahmen der Sicherung personaler und ethnischer Identität wahrnimmt.

Die Analyse der Dichtungen der »Kuan Fatu-Chronik« stellt einen Beitrag zur regionalen Geschichte der Atoin Meto in Südzentraltimor dar. Die mündlichen Texte, die Ereignisse der regionalen Geschichte Südzentraltimors bewahren und tradieren, zeichnen sich besonders durch zwei Merkmale historischer Überlieferung aus:

  • durch eine historische Überlieferung, die an die Aktivitäten personifizierter Kollektive gebunden ist, die im Sinne von Toynbee auf die Herausforderungen einer akuten Situation reagieren, eine historische Überlieferung, die Dilthey als biographische Geschichtsauffassung charakterisierte;
  • auf eine historische Überlieferung, die geschichtliche Ereignisse nicht unbedingt in der Gegenüberstellung von Subjekt und Umgebung begreift, sondern eine neue Dimension gewinnt, weil sie den Anteil des Atmosphärischen an der Entstehung von Geschichte berücksichtigt.

Atmosphärische Wandlungen des Gefühls und der leiblichen Disposition verursachen einen Wandel des Lebensstils einer Kultur, die von diesem Wandel in ihrer Ganzheit betroffen wird.
Das systematische, wissenschaftliche Interesse an den sogenannten Ritualsprachen ostindonesischer Ethnien nahm in den frühen 70er Jahren seinen Ursprung in den Forschungen des Australiers James J. Fox auf der Timor südwestlich vorgelagerten Insel Rote. Der in der englischsprachigen Literatur übliche Terminus ritual language, den Fox verwendet, reicht aber nicht aus, da er dem Phänomen der ritualisierten Rede in formellen Situationen unzureichend gerecht wird. In seinen zahlreichen Arbeiten zu diesen Thema entwickelte James Fox eine Systematik und ein methodisches Instrumentarium, mit dem Wissenschaftler die mündlichen Überlieferungen weiterer ostindonesischer Kulturen (vor allem Sumba, Flores und Timor) dokumentieren und analysieren konnten. Mündliche Dichtung, spontan komponiert und in ritualisierter Rede vorgetragen, ist nicht auf ostindonesische Kulturen begrenzt, sondern ein kulturübergreifendes, universelles Phänomen. Beginnend mit Robert Lowth und seinen Untersuchungen zur sakralen Poetik des Hebräischen besitzen wir inzwischen Bestandaufnahmen aus der ural-altaiischen Region, aus Mittelamerika, aus der Mongolei, aus China, aus Vietnam, aus Indien, aus Australien sowie für austronesische und indogermanische Kulturen. Im Zusammenhang mit der von James J. Fox und Roman Jakobson benutzten Terminologie lassen sich auch die Lebenszyklusrituale der Atoin Meto als rituals of oration bezeichnen. Dieser Begriff charakterisiert formelle Situationen, in denen das gesprochene Wort, die Rede, eine dominante Position gegenüber anderen symbolischen Ausdrucksweisen einnimmt. Die Felderfahrungen mit der öffentlichen Performance der Dichtungen der »Kuan Fatu-Chronik« bestätigt, dass die Lebenszyklusrituale der Atoin Meto geredete Rituale sind. Sie sind es allerdings nicht nur: Sie sind auch Rituale der Zurschaustellung, rituals of display, der performativen Inszenierung einer Tracht und deren Ikonographie, die als Kleidung verwendet wird, und die in der Ritualdurchführung eine prominente Funktion übernimmt. In den Lebenszyklusritualen ergänzen sich verbale und non-verbale Symbole in ihrem Ausdrucksverhalten und unterstützen sich gegenseitig in der Übermittlung einer kulturell signifikanten Botschaft.

Die Mündliche Dichtung der Atoin Meto in Amanuban, Südzentraltimor

Die Atoin Meto in Westtimor verwenden in ihren Ritualen eine literarische Form der Rede, die für andere Kulturen Ostindonesiens ungenau als ritual language bezeichnet wird. Es ist deshalb erforderlich, für die weiteren Untersuchungen zu diesem Gegenstand den Termninus Dichtung beziehungsweise mündliche Dichtung vorgetragen in ritueller Rede zu verwenden. Die Abgrenzung zwischen langue und parole, auf die diese Begrifflichkeit zurückgreift, wurde schon von F. de Saussure vorgenommen. Thematisch beziehen sich die Tonis genannten Dichtungen der Atoin Meto auf historische Überlieferungen einzelner Namen-Gruppen (kanaf), durch die diese ihre gemeinsame Identität begründen, stabilisieren und bewahren. Die mit Abstand wichtigsten Themen erläutern die Herkunft von Namen-Gruppen sowie deren gegenseitige Beziehungen, den Ursprung und die Berechtigung der bestehenden sozialen und politischen Ordnung sowie die Beziehungen dieser Gruppen zu ihrem Siedlungsraum. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ebenfalls der Hinweis, daß diese historischen Überlieferungen ausschließlich auf Angelegenheiten und Probleme (lasi) einzelner Allianzen von Namen-Gruppen Bezug nehmen. Sie legen deshalb kein Zeugnis der generellen historischen Prozesse Westtimors ab, sondern interpolieren untergeordnete historische Ereignisse als Geschichte schlechthin. Thema und Gegenstand der Dichtungen der Atoin Meto ist nicht deren Geschichte als Ethnie. Die Dichter-Sprecher (atonis) komponieren Versionen gemeinsam erlebter und erfahrener, historischer Ereignisse aus der Sicht einzelner innerethnischer Gruppierungen in rituellen Situationen aus dem Stegreif. In seiner Opera Batak spricht Rainer Carle in diesem Zusammenhang von Clan-Orientierung, und meint damit eine Version der Genealogie-Geschichte mit weitgehender allgemeiner Verbindlichkeit bei phratrie-spezifischer Variation. Zur genaueren Kennzeichnung der Themen der Tonis-Dichtungen der Atoin Meto verwende ich deshalb den Terminus regionale Geschichte. Regional ist diese Geschichte deshalb, weil ihre Versionen unlösbar mit den vielen kleinen, politisch semi-autonomen Territorien Westtimors sowie der diese Gebiete besiedelnden Namen-Gruppen verbunden ist. Die einzelnen Versionen historischer Ereignisse sind auch nur innerhalb dieser regionalen Zusammenhänge verständlich und interpretierbar. Der Begriff regionale Geschichte beabsichtigt keineswegs den Atoin Meto einen westlichen Geschichtsbegriff, der faktische, kritische sowie quellenorientierte Geschichtsschreibung impliziert, zu unterstellen, ist doch schon allein der Begriff Geschichts-Schreibung hinsichtlich mündlich tradierter Überlieferungen unmöglich. Für die Atoin Meto bedeutet Geschichte und historische Überlieferung die dichterische Darstellung gesellschaftlichen Handelns, im Idealfall ein adat-gemäßes Handeln, das seine Legitimation, seine Norm- und Wertorientierung sowie sein Ethos aus den Ereignissen der Vergangenheit bezieht. Meine Forschungen zur »Kuan Fatu-Chronik« konnten aufgrund des großen Zeitaufwandes der Übersetzung, Bearbeitung und Interpretation bisher nicht abgeschlossen werden. Sie werden in den nächsten Jahren kontinuierlich fortgesetzt, um sukzessive alle Dichtungen der »Kuan Fatu-Chronik« der wissenschaftlichen Forschung vollständig zugänglich zu machen.

Copyright 1997 – 2014. All Rights Reserved

Copyright 1992 – 2014. All Rights Reserved (Texte und Fotografien)

Die Texte der Atoin Meto-Forschungen sind urheberrechtlich geschützt. Die Seiten und Inhalte (Websites) dürfen nicht kopiert und nur zum privaten Gebrauch verwendet werden.
Jegliche unautorisierte gewerbliche Nutzung ist untersagt.

Advertisements
  1. Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: