Die Weltanschauung der Atoin Meto

Die symbolische Visualisierung der kosmischen Weltanschauung auf den Ritualtextilien der Atoin Meto

Das beschriebene System der symbolischen Klassifikation wirkt sich nicht nur in den kognitiven Überzeugungen der Atoin Meto, sondern auch im Bereich der materialisierten Kultur aus. Gerade die Ritualtextilien zeigen deutlich, wie eine spezielle Flächengestaltung eine spezielle Ornamentik und wie spezielle Farben dazu verwendet werden können, die kosmische Weltanschauung der Atoin Meto in materiellen Objekten zu fixieren und auf diese Weise für die Gemeinschaft zu visualisieren, erinnerungsfähig und damit kommunikalbel zu gestalten.

Die charakterisierenden Merkmale der Ornamentik der Ritualtextilien der Atoin Meto beziehen sich auf (für eine ausführliche Darstellung und Analyse der Ritualtextilien und des Textilstils der Atoin Meto, s. Jardner, Der Textilstil der Atoin Meto, 1988 sowie Eingefangene Fäden, 1995):

  • Die Bedeutung der Flächengestaltung
    Die Ordnungsprinzipien, auf die sich die Herstellung der Textilien ebenso wie die Anordnung der Musterung auf der textilen Fläche beziehen, zeichnen sich durch eine symmetrie oder asymmetrische Flächengestaltung der Textilien aus (Zwei- bzw. die Dreiteilung). Die Zweiteilung eines Textils entsteht auf der einen Seite durch die Verwendung von zwei identischen Geweben pro Textil. Auf der anderen Seite ist
  • die Musterung der oberen und der unteren Hälfte eines Textils ist symmetrisch angeordnet (und eines Gewebes: der Begriff Gewebe bezieht sich auf eine Webbahn, der Begriff Textil auf die Zusammensetzung von mehreren Webbahnen) und spiegelt sich um eine horizontale Mittelachse (Querscheitel). Die Ausnahme stellen Textilien aus dem Territorium Amarasi dar, die auf den meisten ihrer Textilien drei Querscheitel verwenden. Dies verweist auf eine Dreiteilung der Musterung der Ikatpartien hin. Betrachtet man allerdings die Hälfte eines solchen Gewebes, dann bildet auch in diesem Fall ein Querscheitel die Symmetrieachse, um die sich identische Musterungspartien spiegeln.
  • die Musterung der rechten und der linken Seite eines Textils (und eines Gewebes) ist symmetrisch angeordnet und spiegelt sich um eine vertikale Mittelachse. Diese Symmetrieachse durchläuft bei einem Gewebe den mittleren Hauptmusterstreifen (derjenige Musterstreifen eines Gewebes, der dieses visuell dominiert; Nebenmusterstreifen sind auf schmale bis schmalste Musterstreifen, die um den Hauptmusterstreifen gruppiert sind), wird bei zwei- und vierbahnigen Textilien durch die Mittelnaht gebildet und besteht bei dreibahnigen Textilien in einer imaginären Linie, die in der Mittelbahn verläuft.
    Es ist gleichgültig, ob die Textilien aus zwei, drei oder vier Geweben bestehen, immer ist die Musterung so organisiert worden, daß jedes Textil eine Mittelbahn und zwei Seitenbahnen besitzt: Eine Mittelbahn ist entweder technologisch oder visuell vorhanden. Diese Dreiteilung der Textilien wird begleitet von einer dreiteiligen Anordnung der Musterung der Seitenbahnen, die entweder drei Hauptmusterstreifen, drei Musterblöcke oder einen Hauptmusterstreifen und zwei Nebenmusterstreifen verwendet. Beispiele für eine Zwei- bzw. Dreiteilung der Musterung der Seitenbahnen ließen sich weiter fortsetzen u.a. mit dem Hinweis auf die Zwei- und Dreiteilung der Verzierungstechniken (Zweiteilung: Kettikat und farbige Kettstreifenbündel; Dreiteilung: Kettikat, Kettentechnik und farbige Kettstreifenbündel oder Kettentechnik, farbige Kettstreifenbündel und zusätzliche Ziereinträge), die bei der Herstellung der Textilien eine große Rolle spielen sowie mit der Zwei- und Dreiteilung der verwendeten Farben (dunkelblau-weiß, rotbraun-weiß bzw. rotbraun-dunkelblau-weiß).
  • Die Bedeutung der Ornamentik
    Die Basismotive, die die Musterung des Textilstils der Atoin Meto beherrschen, sind Raute und Spirale. Diese beiden Motive werden in allen Verzierungstechniken ausgeführt. Die äußere Erscheinung eines Motivs wird dabei stark von der jeweiligen Verzierungstechnik bestimmt. Die Raute bildet in der Regel das dominierende Motiv der Hauptmusterstreifen, die Spirale das der Nebenmusterstreifen. Zusätzliche Ziereinträge verwenden sowohl die Raute, als auch die Spirale. Raute und Spirale bilden ein sehr begrenztes Motivinventar, das von den Atoin Meto-Weberinnen zu der enormen Variationsbreite entwickelt wurde, die für diesen Textilstil kennzeichnend ist.
    Wie von mir an anderer Stelle gezeigt werden konnte (vgl. Jardner, 1988), unterliegen die Darstellung und die Variation der Basismotive einem pars pro toto-Prinzip. Die Atoin Meto Weberinnen wählen zum Ausdruck einer bestimmten Information eine bestimmte Form (Raute / Spirale), die allgemeine morphologische Merkmale der darzustellenden Information (Krokodil / Vogel) enthält. In einem weiteren Schritt setzen sie diese Form mit den die Information identifizierenden Details gleich.
    Hinsichtlich der Raute ist dieses identifizierende Detail der rautenförmige Körper des Krokodils, hinsichtlich des Vogel sind es die Spirallinien, die die ausgebreiteten Flügel beschreiben. Diese allgemeinen Merkmale von Krokodil und Vogel stellen die Basismotive für die Atoin Meto-Textilien zur Verfügung. Gleichzeitig bedeuten diese Basismotive die auf ihre wesentlichen Merkmale reduzierten Tiere: ein charakteristischer Teil des Tiers steht für das Ganze. Jardner (1988) weist an mehreren Stellen darauf hin, daß die Motive der Hauptmusterstreifen (und Motive, die als broschierte Mustereinträge realisiert wurden) aus einer Kombination von Raute und Spirale bestehen.
    Setzt man die Richtigkeit der gegebenen Motivinterpretation voraus, so handelt es sich bei dieser Kombination von Raute und Spirale um eine Kombination von Krokodil und Vogel im selben Motiv. Die Kombination von Raute / Spirale (Krokodil / Vogel) hat weitreichende Konsequenzen für die Bedeutung dieser Atoin Meto-Motive. Die orale Tradition der Atoin Meto berichtet von der Verbindung des Vogels mit uis neno, der zwei Vögeln den Auftrag erteilte, die Welt zu erschaffen (Laubscher, 1971:26; Kruyt, 1923:419; Middelkoop, 1938:483). Vögel als Schöpferhelfer sind nach Laubscher (1971:202-5) ein in ganz Ost-Indonesien verbreitetes Motiv, das mit dem Himmel verbunden ist. Darüber hinaus spielt bei den Atoin Meto ein bestimmter Vogel (der Hahn), in Verbindung mit den Ritualen des Lebenszyklus, als Opfertier eine kultische Rolle. Andere Vögel dienen der Seele des Verstorbenen als Transportmittel während ihrer Jenseitsreise oder werden als Repräsentant der Ahnenseele angesehen. Auch das Krokodil wird (wie gezeigt wurde) in der oralen Tradition mit uis neno verbunden (Middelkoop, 1960:23-6; Schulte Nordholt, 1971:142-3). Folglich muß auch das Krokodil als ein Symbol für die Himmelsgottheit und als Symbol des Himmels schlechthin aufgefaßt werden (ausführliche Belege für die Bedeutung des Krokodils bei den Atoni siehe oben). Die naheliegende Identifizierung des Krokodils mit der Erde, und somit als Repräsentation der Erdgottheit uis pah läßt sich zur Zeit aufgrund der unzureichenden Quellenlage nicht vornehmen. Da aber die Gleichsetzung Krokodil / Erde / Unterwelt im Zusammenhang mit den altindonesischen Kulturen nicht überraschend ist, kann an dieser Stelle vorläufig nur der Vermutung Raum gegeben werden, daß Krokodil und Vogel als die polaren Entsprechungen anzusehen sind, die das kosmische Weltbild der Atoin Meto symbolisieren. Krokodil und Vogel (bzw. Raute und Spirale), entweder als Einzeldarstellung oder in einer Darstellung vereinigt, dienen der Atoin Meto-Gesellschaft dazu, ihre Vorstellungen von der Polarität des Kosmos zuvisualisieren.
    Die beiden Basismotive auf den Textilien der Atoin Meto, Krokodil und Vogel, bilden eine innere Einheit und können formal und inhaltlich aufeinander bezogen werden. Sie stellen die Symbole für den als männlich vorgestellten Himmel zur Verfügung. Auf diese Weise orientieren sich die Atoin Meto-Weberinnen auch bei der Musterung der Textilien an dem Ordnungsprinzip der Zweiteilung, indem sie die Weiblichkeit der Textilien mit männlichen Symbolen kontrastieren.
    In ihrer Untersuchung Die Ornamentik der Jakuten verfolgt Johansen (1954:137-62) ausführlich die Herkunft des Motivs der Raute mit hakenförmigen Fortsätzen, das nicht nur in Indonesien, sondern ebenfalls in Sibirien sehr weit verbreitet ist. Sie übernimmt für dieses Motiv die Bezeichnung Widderhörner von den südsibirischen Viehzüchternomaden. Bei der Auswertung der vorhandenen Literatur kommt Johansen zu dem Ergebnis, dieses Motiv tauche zuerst auf den magischen Spiegeln der Han-Zeit auf, wo es die Einteilung des Universums versinnbildlichte. Es setzte sich im Süden Chinas, in Indonesien, ebenso wie im Norden und Westen des Reiches, in Sibirien, als außerordentlich häufig gebrauchtes ornamentales Symbol durch (1954:179) Auch Vroklage (1936) und Heine Geldern (1932) sind der Meinung, daß Teile des indonesischen Motivinventars (besonders die Raute und die Spirale) auf eine Beeinflußung seit der südwestchinesischen Metallzeit zurückgehen könnten (s.a. Bellwood, 1978:222-8). Die unlängst von Dewall (1986) vorgestellte Stammenskultur von Dian, die vor rund 2000Jahren Südwest-China besiedelte, benutzte eine Vielfalt der Verzierungselemente, die formal wie inhaltlich mit den Basismotiven der Atoin Meto-Textilien verglichen werden können, auf ihren Grabbeigaben (1986, 31:49). Jahrhunderte andauernde Handelskontakte zwischen den Atoin Meto-Reichen und chinesischen Händlern, die die einst unerschöpflich scheinenden Sandelholzbestände Timors ausbeuteten, machen eine kulturelle Beeinflußung der Atoin Meto im Zusammenhang mit diesen Handelsbeziehungen bis zu einem gewissen Grad wahrscheinlich. Nach den Analen der Han-Dynastie (206 v.Chr. – 220) sind Kontakte zwischen China und Java belegt; Timor, Solor u.a. Inseln Nusa Tenggaras wurden von den chinesischen Händlern auf der Rückreise nach China angelaufen, um den hohen Bedarf Chinas an Sandelholz zu decken, das dort im religiösen (Tempelbau, Rohmaterial zur Herstellung von sakralen Kunstgegenständen, Räucherwerk), profanen (Gebrauchs- und Luxusgegenstände) und medizinischen (Sandelholzöl) Bereich verwendet wurde. Eine andere Quelle vom 1436 erwähnt den Sandelholzhandel der Ming-Dynastie, in der Timor als ein Land bezeichnet wird, das nur Sandelholz produziert. Die gleiche Quelle berichtet von 12 Häfen an der Nordwestküste Timors, die von chinesischen Seefahrern benutzt wurden (Ormeling, 1956:92-6; Schulte Nordholt, 1971:41). In diesem Zusamenhang werden die von Johansen (1954:142-9) erwähnten magischen Spiegel interessant, die einen wichtigen Exportartikel Chinas seit frühester Zeit bildeten (1954:151) und die wahrscheinlich nicht allein in den sibirischen Raum verhandelt wurden. Die mit spiralartigen Motiven und mit Rauten mit hakenförmigen Fortsätzen verzierten Spiegel dienten den Chinesen als Kleidungszubehör (Gürtelschnalle), als Kultgerät und als Grabbeigabe (Johansen, 1954:149). Die gleichen Funktionen konnten auch für die Textilien der Atoin Meto festgestellt werden (s. Jardner, 1988), so daß sich die Frage nach dem Zusammenhang dieser Motive mit bestimmten religiösen Vorstellungen stellt. Die Herkunft der Basismotive der Atoin Meto-Textilmusterung aus China muß hypothetisch bleiben da die wenigen angeführten Hinweise nicht als Belege verwendet werden können.
    Besteht ein Zusammenhang mit den chinesischen Motiven so besteht er allenfalls in der Form, die Inhalte der Basismotive müssen jedoch als authochtones Element der Atoin Meto-Kultur gewertet werden. Trotzdem drängt sich der Einfluß chinesischer Vorstellungen auf die Basismotive der Atoin Meto-Textilmusterung auf. Die Beantwortung der Frage nach Entstehung und Herkunft der Basismotive der Atoin Meto-Textilmusterung muß unbeantwortet bleiben da die Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden kann, daß die morphologische Gestalt natürlicher Phänomene (Sonne, Krokodil, Vogel) in West-Timor und in China ähnliche Konzepte entstehen ließ. Ähnlich folgert auch Johansen, wenn sie mutmaßt: Über die Entstehung dieses Musters (gemeint ist die Kombination von Raute und Spirale) in China hat sich HENTZE (1950 und 1961) geäußert. Er leitet es von einem archaischen Motiv ab, das sich aus vier Paar Federn, die nach dem Grundsatz pars pro toto als Vögel betrachtet werden müssen, und dem zentralen Sonnenmotiv zusammensetzt (1954:149).
  • Die Bedeutung der Farbe
    Die Farbe, die die Atoin Meto-Weberinnen für ihre Textilien verwenden, unterliegen ebenfalls den Ordnungsprinzipien der Zwei- und Dreiteilung. Dastraditionelle Farbspektrum der Atoin Meto-Textilien besteht im wesentlichen aus den Farben rot und blau (bzw. rotbraun und blauschwarz) sowie in der natürlichen Farbe der gebeizten Baumwolle (gelblich-weiß). Diese Farben sind mit den Pflanzenfarbstoffen, die den Atoin Meto in ihrer natürlichen Umwelt zur Verfügung; nur sehr selten sind die Motive der Haupt- und Nebenmusterstreifen in anderen Farben gefärbt. Größere Abweichungen von dieser Regel finden sich erst mit zunehmender Verwendung importierter Rohstoffe. Entsprechend der symbolischen Klassifikation verbinden die Atoin Meto die Farbe rotbraun (rot) mit der männlichen, die Farbe dunkelblau (schwarz) mit der weiblichen Sphäre. Die Kombination dieser beiden Farben auf dem selben Textil nimmt im Rahmen der Zweiteilung Bezug auf die geschlechtlichen Sphären und erweitert die Verbindung von männlichen und weiblichen Aspekten der Atoin Meto-Textilien, die oben in Bezug auf den Zusammenhang Motiv / Textil beschrieben wurde.
    Im Denken der Atoin Meto ist es vor allen Dingen die rote Farbe, die mit den Eigenschaften und der Sphäre des Mannes in Verbindung gebracht wird. Rote (rötliche) Opfertiere finden bei Opferhandlungen Verwendung, die uis neno gewidmet sind (Riedel, 1887:278). Die Übereinstimmung von uis neno Himmel) und uis oe (Krokodil) macht rote Opfertiere nach Ten Kate (1894:343) ebenfalls für das Krokodil, als das meist gefürchtete und meist verehrteste Tier, erforderlich.
    Aber auch die weiße Farbe muß nach übereinstimmender Auskunft vieler Quellen in den Rahmen der männlichen Sphäre eingeordnet werden (Gramberg, 1872:209; Kruyt, 1921:788; Fiedler, 1929.34). Weiß ist die Farbe die mit dem Himmel und mit uis neno verbunden ist. Hellfarbige Tiere werden uis neno geopfert und die Opferung eines weißen Büffels an ihn symbolisiert die Reinheit der Ritualgemeinde (Schulte Nordholt, 1971:74). Nach Auskunft des alten Fetor von Bijeli (Molo, Zentralwesttimor) steht uis neno ein weißer Büffel auch aus einem anderen Grund zu: Uis neno hatte den Menschen einst weißes Garn geschenkt. Middelkoop (1938:483) überliefert eine mythische Erzählung, die von der Zeit berichtet als die ganze Erde (Timor) noch von Wasser bedeckt war. Kune saß mit seinen Vögeln auf dem Berge Mutis, dem zu dieser Zeit einzigen trockenen Fleck und fühlte sich einsam. Deshalb sandte er seine Vögel zu uis neno, denn zu jener Zeit waren Himmel und Erde noch dicht zusammen und bat um eine Wohltat. Bei uis neno angekommen erhielten die Vögel rotes, gelbes und blaues Garn, das sie in allen Himmelsrichtungen verteilten und so die Erde trocken webten.
    Der Zusamenhang, der hier zwischen der himmlischen Sphäre und dem Weben hergestellt wird, ist auch aus den Forschungen von Ramseyer über die Gemeinschaft in Tenganan (Bali) bekannt. Dort überliefert die orale Tradition über den Himmelsgott Batara Indra, dass dieser Wolkenformationen an den Himmel malen ließ, von denen die Frauen Tenganans die Motive zur Musterung ihrer Ritualkleidung ableiten.
    Rot ist ebenfalls die Farbe, die die Überlegenheit der Frauengeberlineage in der feto-mone-Beziehung symbolisiert. Im gleichen Kontext verwenden die Atoin Meto gelb, um die soziale Unterordnung der Frauennehmer anzudeuten (Heijmering, 1845). Gelb ist nach Middelkoop (1949:45) aber auch die Farbe des Todes und ein Symbol für die Tae ma Banfen (die Totenengel), die das Sterben der Menschen einleiten, und die bei großen Trockenperioden um Hilfe angerufen werden. Die Gleichsetzung von schwarz und gelb in bezug auf die Sphäre des Todes kommt hier zum Ausdruck.
    Im System der symbolischen Klassifikation der Atoin Meto ist schwarz eindeutig mit der weiblichen Sphäre assoziert. Dunkle Tiere werden uis pah (Erde) geopfert, die schwarze Kleidung der Witwe, die von ihr während der Trauerzeit getragen wird, assoziiert Unreinheit, Tod und Erde (ohne im Moment sichere Belege vorlegen zu können, läßt die relativ regelmäßige Verteilung weißer bzw. blauschwarzer (bis schwarzer) Webkanten der Textilien schlußfolgern, daß die Farbe der Webkante jedes Textil in die Sphäre seines Besitzers bzw. einer bestimmten Klassifikation verweist; s.a. Jardner, 1988).

Copyright 1992 – 1995. All Rights Reserved (Texte und Fotografien)

Die Texte der Atoin Meto-Forschungen, Ein quellenkritischer Überblick über die ethnographische Literatur, sind urheberrechtlich geschützt. Die Seiten (Websites) dürfen nicht kopiert und die Inhalte nur zum privaten Gebrauch verwendet werden.
Jegliche unautorisierte gewerbliche Nutzung ist untersagt.

Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

  1. Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: